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Kunst & Kultur

Neuvorstellung: Die Maisinsel

„Die Maisinsel“, ein Film des georgischen Regisseurs George Ovashvili wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet und daraufhin von Georgien ins Rennen für den Auslands-Oscar 2015 geschickt. \n

Wie bei seinem ersten Werk „Das andere Ufer“ wählte Ovashvili die Kriegsvergangenheit seines Heimatlandes als filmische Leinwand auf der sich seine Erzählung entfaltet. Ort des Geschehens ist eine kleine fruchtbare Insel mitten im Enguri, dem Grenzfluss zwischen Georgien und seiner abtrünnigen Provinz Abchasien. Hier dominieren Krieg Konflikt und Militarismus die Lage. Agbar will den Widrigkeiten trotzen. Die Risiken seines Vorhabens ignorierend beschließt der betagte Bauer, hier Mais anbauen. Mit einfachsten Mitteln und Werkzeugen und seiner Enkelin Agida macht er sich an die Arbeit. Mehr oder minder begeistert hilft die 16-jährige Enkelin Agida ihrem Großvater. Dessen Landnahme hat keine rechtliche Grundlage, sein Vorhaben steckt voller Schwierigkeiten. Immer wieder fallen in der Ferne Schüsse, Soldaten mit martialischer Erscheinung patrouillieren auf Booten im Fluss. Und Agida entwickelt sich, wächst – und fühlt sich auf der verfluchten Insel um ihre ­Jugend betrogen. Gekonnt stellt Ovashvili den sich entfaltenden Konflikt zwischen den beiden dar, parallel zum militärischen Konflikt und den Schwierigkeiten mit dem Maisanbau. Seine Geschichte wächst zum Gleichnis über solch große, essentielle Themen wie Krieg, Freiheit und Natur.\n \n Das Drama aus dem georgisch-abchasischen Niemandsland überzeugt dabei mit knappen Dialogen, einfacher Ruhe und hypnotischen Bildern.\n \n Ab jetzt im Kino!\n

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